FAQ GETEC MESSDIENST GMBH

Auf den folgenden Seiten finden Sie die Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen. Sollten Sie keine Antwort auf Ihre Frage finden oder ist Ihre Frage nicht vorhanden, dann stellen Sie uns diese. Unsere Kontaktdaten finden Sie HIER.

  1. Allgemeines
  2. Ablesung der Erfassungsgeräte
  3. Abrechnung
  4. Geräte

          a.       Rauchwarnmelder

              b.      Heizkostenverteiler

                c.       Wasserzähler

                  d.      Wärmezähler

                     

          1. Allgemeines


          • Warum ist eine Montage von Erfassungsgeräten nötig?

          Damit der Eigentümer seiner Verpflichtung zur teilweise verbrauchsabhängigen Abrechnung der Kosten nachkommen kann, muss er die Räume mit Erfassungsgeräten ausstatten. Diese Ausstattung hat der Mieter gemäß § 4 Abs. 2 HKVO zu dulden.

          Aus der Summe der angefallenen Warmwasser- und der Summe der angefallenen Heizkosten werden jeweils zwei Kostenbereiche (Grund- und Verbrauchskosten) gebildet. Der Grundkostenanteil kann gemäß Heizkostenverordnung vom Hausverwalter zwischen 30% und 50% festgelegt werden. Er beinhaltet bereits die Kosten für die Leistungsverluste. Da diese Kosten unabhängig vom individuellen Verbrauch jedes Einzelnen entstehen, erfolgt die Verteilung in der Regel entsprechend zu den Grundflächen der einzelnen Wohnungen. Dies Kosten können Sie durch Ihr Heizverhalten nicht beeinflussen. Die Verbrauchskosten bilden den restlichen Prozentanteil, also 50% bis 70%. Die Höhe dieser können Sie durch Ihr individuelles Heizverhalten selbst beeinflussen. Durch die Erfassung Ihres individuellen Verbrauchs erfolgt eine entsprechende Aufteilung der Kosten und schlussendlich zahlt jeder Mieter nur seinen eigenen Verbrauch.

          • Wieso ist ein Austausch der Geräte nötig?

          Mögliche Gründe hierfür können sein, dass die Eichfrist der Geräte abgelaufen ist oder der Ableser hat eine Funktionsstörung festgestellt und konnte diese nicht sofort beheben.

          • Was geschieht bei einem Gerätedefekt?

          Sollte bei Ihnen ein Gerät defekt sein, dann bitten wir Sie uns dies umgehend mitzuteilen. Die Kontaktdaten dafür finden Sie HIER.

          • Wie wird bei einem Mieterwechsel verfahren?

          In der Regel werden bei einem Mieterwechsel die Werte zum Aus-/Einzug abgelesen und bei uns gespeichert. So kann gewährleistet werden, dass sowohl der ausziehende als auch der einziehende Mieter am Ende der Abrechnungsperiode eine separate Abrechnung über seinen individuellen Verbrauch erhält.

          • Kann ich die aktuellen Verbrauchswerte mit denen vom letzten Jahr vergleichen?

          Nein, die Verbrauchswerte unterschiedlicher Heizperioden sind nicht miteinander vergleichbar. Es kann beim selben Brennstoffverbrauch in verschiedenen Heizperioden zu unterschiedlichen Verbrauchsanzeigen kommen. Das hängt von den unterschiedlichen Außentemperaturen, der Länge der jeweiligen Heizperiode usw. ab.

           

           

          2. Ablesung der Erfassungsgeräte

          • Warum kommen Sie zum Ablesen?

          Unsere Ableser lesen die Werte der Erfassungsgeräte ab, damit wir im Auftrag Ihres Vermieters/ Ihrer Hausverwaltung eine verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizkosten und ggf. auch Wasserkosten machen können.

          • Wie oft und wann kommen Sie zum Ablesen?

          Eine Ablesung in Ihrer Wohnung ist nur nötig wenn Sie keine Erfassungsgeräte auf Funkbasis haben. In der Regel wird 1x jährlich zu einem von der Hausverwaltung/vom Vermieter festgelegten Termin abgelesen. Dieser Termin wird Ihnen rechtzeitig per Benachrichtigungskarte oder Hausaushang mitgeteilt. Eine weitere Ablesung ist bei einem Mieterwechsel nötig. Diese wird oftmals vom Vermieter oder der Hausverwaltung vorgenommen

          • Müssen Sie zur Ablesung unbedingt in meine Wohnung?

          Dies hängt von der Art der installierten Geräte ab. Hier gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

          1. Vor-Ort-Ablesung = Die benötigten Werte werden vor Ort am Gerät abgelesen. Ein Betreten der Wohnung ist hierzu nötig. Sie erhalten von uns rechtzeitig eine Information darüber wann der Ableser kommt.
          2. walk-by = Die nötigen Werte werden per Funk an einen mobilen Datensammler gesendet und von dort werden sie an ein mobiles Endgerät weitergeleitet. Ein Betreten der Wohnung ist hierzu nicht nötig.
          3. AMR = Dies ist die bequemste Lösung. Hier werden die Verbrauchswerte via Telekommunikation direkt an eine zentrale Stelle außerhalb des Objektes übertragen und können von uns ohne das Betreten Ihrer Wohnung oder des Objektes abgerufen werden.

           

          • Ich benötige einen individuellen Einzeltermin.

          Unsere Ableser planen Ihre Routen selbstständig und so kostengünstig wie möglich. Daher ist es nicht möglich individuelle Einzeltermine zu vereinbaren.

          Sollten Sie beim ersten Termin nicht anwesend sein, so teilen wir Ihnen einen zweiten kostenfreien Termin mit.

          Alle weiteren Termine sind kostenpflichtig und müssen von Ihrer Hausverwaltung mit uns abgestimmt werden. Individuelle Terminwünsche können wir aber auch hierbei nicht berücksichtigen.

          • Kommen Sie auch an Samstagen zum Ablesen?

          Ja, wir lesen auch an Samstagen ab. Es ist jedoch nicht möglich einen speziellen Terminwunsch zu äußern, da unsere Ableser Ihre Routen selbstständig und so kostengünstig wie möglich planen.

          • Kommen Sie auch an Sonn- und Feiertagen zum Ablesen?

          Nein, an Sonn- und Feiertagen lesen wir nicht ab.

          • Der angegebene Ablesetermin ist zu kurzfristig.

          Bitte versuchen Sie den angegebenen Termin wahrzunehmen. Eventuell können Sie den Schlüssel ja auch bei einem Nachbarn oder dem Hausmeister hinterlegen. Bitte achten Sie in diesem Fall darauf uns dies z.B. durch einen Zettel an der Wohnungstür mitzuteilen.

          Sollten Sie beim  ersten Termin nicht anwesend sein, so wird Ihnen ein zweiter kostenfreier Termin mitgeteilt. Ein dritter Termin ist für Sie kostenpflichtig.

          • Ich habe eine Praxis/ein Gewerbe und der Ablesetermin ist außerhalb der Öffnungs- bzw. Geschäftszeiten.

          Bitte überprüfen Sie, ob die Öffnungszeiten für den Ableser gut sichtbar sind. Er wird Ihnen dann anhand dieser einen zweiten Termin zusenden. Sind Ihre Öffnungszeiten stark eingeschränkt, so können wir Sie bei der Vergabe der kostenfreien Termine nicht berücksichtigen.

          • Warum wollen Sie erneut in die Wohnung? Ich hatte erst vor kurzem einen Termin.

          Das kann unterschiedliche Gründe haben.

          1. Sie sind neu eingezogen und es handelt sich um die jährliche Ablesung. Die vorherige war nur eine Zwischenablesung um die Verbräuche der Mieter abzugrenzen.
          2. Der Austausch eines oder mehrerer Geräte muss erfolgen. Dies ist zeitlich nicht immer mit der Ablesung vereinbar. Mögliche Gründe hierfür sind unterschiedliche Montageberechtigungen, hohes Ablesevolumen oder auch technische Gegebenheiten.
          3. Es sind unterschiedliche Termine zur Ablesung der Heizkostenverteiler und der Wasserzähler nötig. Dies kann vorkommen, da die Heizkosten in die Heizkostenabrechnung und die Werte der Kaltwasserzähler in die Hausnebenkostenabrechnung eingehen.
          4. Rauchwarnmelder müssen installiert oder gewartet werden. Hierfür kann es nötig sein einen zweiten Termin zu vereinbaren.

          • Die Ablesung eines Gerätes bzw. einer gesamten Wohnung war nicht möglich. Was passiert jetzt?

           Es kann aufgrund von z. B. Geräteausfall oder für die Ablesung nicht zugänglicher Wohnungen dazu kommen, dass keine Werte für die Abrechnung zur Verfügung stehen. Tritt dieser Fall ein, so schreibt §9a der Heizkostenverordnung (HKVO) vor, dass eine Schätzung des Verbrauchs durch den Gebäudeeigentümer vorzunehmen ist. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: 

          1. Schätzung aufgrund vergleichbarer früherer Abrechnungszeiträume
          2. Schätzung aufgrund vergleichbarer anderer Räume im jeweiligen Abrechnungszeitraum
          3. Ermittlung aus dem Durchschnittsverbrauch des Gebäudes oder der Nutzergruppe

          • Ich kann den angekündigten Termin nicht wahrnehmen.

          Eventuell können Sie den Schlüssel bei einem Nachbarn oder dem Hausmeister hinterlegen. Bitte achten Sie in diesem Fall darauf uns dies z.B. durch einen Zettel an der Wohnungstür mitzuteilen oder bitten den entsprechenden Nachbarn uns darauf hinzuweisen.

          Ist dies nicht möglich, so wird Ihnen ein zweiter kostenfreier Termin mitgeteilt. Ein dritter Termin ist für Sie kostenpflichtig.

          Der Ableser wird auf jeden Fall bei Ihnen vorbeikommen, vielleicht können Sie es ja kurzfristig doch noch ermöglichen.

          • Auch den zweiten Termin kann ich nicht wahrnehmen.

          Bitte hinterlegen Sie den Schlüssel bei einem Nachbarn oder ggf. dem Hausmeister und informieren den Ableser durch einen Zettel an der Wohnungstür.

          Anderenfalls wird ein dritter Termin für Sie kostenpflichtig.

          • Wie genau halten sich Ihre Ableser an den angegebenen Termin?

          Unsere Ableser sind sehr zuverlässig. Leider lassen sich jedoch unvorhergesehene Zwischenfälle nicht ausschließen. Sollte es also einmal zu einer Verspätung kommen, so bitten wir Sie um Verständnis und ein wenig Geduld.

          • Ist ein früherer Termin möglich oder kann man die Zeitspanne weiter eingrenzen?

          Wir haben keinen direkten Kontakt zu unseren Ablesern und sind daher nicht in der Lage die Ablesezeiten zu beeinflussen.

          • Kann ich veranlassen, dass der Ableser zuerst in meiner Wohnung abliest?

          Grundsätzlich hat jeder Ableser seine eigene Reihenfolge in welcher er die Ablesung vornimmt. Gern können Sie ihn aber vor Ort ansprechen oder durch einen Zettel an der Hauseingangstür auf Ihren Wunsch aufmerksam machen. Da wir keinen direkten Kontakt zu den Ablesern haben, ist es uns nicht möglich zu beurteilen, ob Ihrem Wunsch entsprochen wird.

          • Können Sie mir die Kontaktdaten des Ablesers nennen? Ich möchte den Termin mit ihm selbst abstimmen.

          Unsere Ableser erstellen Ihre Routen eigenständig und wir stehen nicht im direkten Kontakt mit ihnen. Sollte der Ableser seine Telefonnummer auf der Benachrichtigungskarte oder dem Hausaushang hinterlassen, können Sie den Termin gern mit ihm persönlich abstimmen.

          • Was muss ich tun, wenn bei der Ablesung/Montage ein Schaden entsteht?

          Selbstverständlich sind unsere Ableser/Monteure versichert. Sollte bei Ihnen ein Schaden entstanden sein, so wenden Sie sich bitte schriftlich an uns. Die Kontaktdaten dafür finden Sie HIER.

          • Ist es möglich vor dem Ablesetermin eine Kontrollablesung durchzuführen?

          Prinzipiell ist das möglich, da die elektronischen Geräte die aktuellen Werte auf dem Display anzeigen. Wir können jedoch die Richtigkeit der abgelesenen Werte nicht garantieren und bitten Sie daher den Ableser bei seiner Ablesung zu begleiten und sich ggf. die Werte zu notieren.

          • Kann ich die Ablesung selbst durchführen?

          Da wir zeitgleich mit der Ablesung auch eine Funktionsprüfung der Geräte durchführen ist es nicht möglich, dass Sie selbst ablesen.

          • Kann ich Ihnen die Ablesewerte auch telefonisch durchgeben?

          Nein, dies ist nicht möglich. Wir benötigen die abgelesenen Werte in schriftlicher Form. Dies dient auch dazu Missverständnisse zu vermeiden.

          • Kann ich vom Ablesewert auf dem Messgerät auf die angefallenen Kosten schließen?

          Das ist abhängig vom Gerät.

          Heizkostenverteiler: Hier können Sie anhand der abgelesenen Einheiten nicht auf den Verbrauch schließen, da es sich bei den angezeigten Einheiten nicht um physikalische Größen wie kWh oder m³ handelt.

          Wasserzähler/Wärmemengenzähler: Hier werden physikalische Einheiten angezeigt und damit ist eine grobe Einschätzung der entstandenen Kosten möglich.

          • Wie steht es um den Datenschutz?

          Alle datenschutzrechtlichen Vorschriften werden eingehalten, die Ablesung und Speicherung erfolgt unter Einhaltung der Vorgaben des BDSG und der einschlägigen Landesgesetze.

           

          3. Abrechnung

          • Bekomme ich meine Abrechnung von der GETEC MESSDIENST?

          Wir stellen dem Vermieter/der Hausverwaltung die Gesamtabrechnung über das Gebäude und auch die Einzelabrechnungen für die Mieter zur Verfügung. Sie erhalten Ihre Abrechnung dann vom Vermieter/von der Hausverwaltung.

          • Gibt es eine gesetzliche Grundlage auf der die Abrechnung erstellt wird?

          Die gesetzliche Grundlage bildet die Heizkostenverordnung (HKVO 2009).

          Diese können Sie Hier nachlesen.

          • Kann ich die Abrechnung überprüfen?

          Wir erstellen die Abrechnung im Auftrag des Vermieters/der Hausverwaltung. Die Rechnungen der umgelegten Kosten können Sie dort einsehen.

          • Wo stehen in der Abrechnung meine abgelesenen Einheiten?

          Die abgelesenen Einheiten finden Sie auf Ihrer Einzelabrechnung unter dem Punkt Ablesewerte.

          • Meine abgelesenen Werte sind deutlich niedriger als im letzten Jahr. Wieso sind die Heizkosten dennoch höher?

          Da es sich bei den Heizkostenverteilern um ein sogenanntes Hilfsverfahren zur Aufteilung der angefallenen Heizkosten handelt, lässt sich aus den abgelesenen Werten kein Rückschluss zu den tatsächlich angefallenen Heizkosten ziehen.

          Der Ablesewert wird ins Verhältnis zum Gesamtanteil der Ablesewerte des Gebäudes gesetzt und dieses ermöglicht eine Zuordnung des Kostenanteils. So können trotz niedrigerer Ablesewerte die Kosten höher sein, wenn z.B. die Kosten für Öl, Gas etc. im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind.

          • Warum wurden meine Vorauszahlungen angehoben?

          Auf Basis der Heizkostenabrechnung des Vorjahres wird die Höhe der Vorauszahlung jedes Jahr neu berechnet. Mussten Sie im Vorjahr eine hohe Nachzahlung leisten, so wird die Vorauszahlung ggf. erhöht. Bei einem hohen Guthaben wird sie dann entsprechend vermindert. Weitere Faktoren, welche die Höhe der Vorauszahlung verändern können, sind schwankende Außentemperaturen und die Höhe der Energiepreise.

          4.Geräte

          a) Rauchwarnmelder

          • Warum brauche ich Rauchwarnmelder und wo müssen diese unbedingt angebracht werden?

          Jährlich sterben viele Menschen durch Brände in den eigenen vier Wänden, die meisten davon an Rauchvergiftungen. Viele der Todesopfer wurden hierbei im Schlaf überrascht. Ein Mensch kann den meist tödlichen Rauch nach 3 bis 6 Atemzügen nicht mehr riechen. Ein Rauchwarnmelder kann hier das Leben retten. Er erzeugt ein lautes Signal und warnt hiermit auch im Schlaf vor der Gefahr.

          Nach DIN 14676 ist eine Anbringung in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren, die als Fluchtweg dienen, vorgeschrieben.

          • Ist es zwingend nötig, den Rauchwarnmelder an der Decke zu befestigen?

          Da der Rauch nach oben steigt und sich dann dort sammelt, ist es nötig den Rauchwarnmelder dort anzubringen.

          Der Rauchwarnmelder sollte möglichst mittig im Raum angebracht werden und muss einen Mindestabstand von 50 cm zur nächsten Wand, abgehangenen Decken oder Möbeln einhalten. Ist die Einhaltung des Abstandes nicht möglich (z. B. in Fluren mit weniger als 1 m Breite) dann ist der Rauchwarnmelder mittig zu montieren.

          • Gibt es Vorschriften zur Montage an Dachschrägen/schrägen Wänden (Abstände etc.)?

          In der DIN 14676 sind diese Sonderfälle (Dachschrägen, verwinkelte Flure etc.) geregelt und es werden wichtige Hinweise zur Montage der Rauchwarnmelder gegeben.

          • Kann ich den Rauchwarnmelder farbig anstreichen?

          Die runde Sensorfläche der von uns installierten Rauchwarnmelder ist abnehmbar und kann zur Anpassung des Gerätes an die Raumgestaltung dekoriert werden.

          • Wann muss ich die Batterie wechseln und wird ein nötiger Batteriewechsel angezeigt?

          Unsere Rauchwarnmelder enthalten eine Lithiumbatterie mit einer Lebensdauer von 10 Jahren plus Reserve.

          Bei den von uns verbauten Rauchwarnmeldern ertönt alle 90 Sekunden ein kurzer Piepton.

          • Ist der Warnton manuell abschaltbar?

          Durch Drücken der runden Sensortaste für 2-3 Sekunden kann der Warnton ausgeschaltet werden.

          • Mein Rauchwarnmelder hat eine Störung oder es gibt einen Fehlalarm, was kann ich tun?

          Bitte überprüfen Sie zunächst ob es wirklich keinen Brandherd gibt und falls nicht drücken die runde Sensorfläche für 2-3 Sekunden. Der Alarm stoppt dann und würde nach 10 Minuten erneut beginnen. Bitte beseitigen Sie in der Zeit eventuelle Ursachen für die Störung/Fehlalarm (z.B. starken Wasserdampf, Bratendunst, Staubablagerungen oder Kleinstinsekten im Gerät etc.).

          Staubablagerungen und Kleinstinsekten können Sie entfernen, indem Sie den Rauchwarnmelder vom Befestigungsmaterial lösen (ein leichter Zug nach unten reicht hier aus) und die Raucheintrittsöffnungen mit der Ritzendüse Ihres Staubsaugers umlaufend absaugen.

          • Was kann einen Fehlalarm auslösen?

          Störquellen sind zum Beispiel starker Wasserdampf, Bratendunst, Kleinstinsekten im Gerät oder Staubablagerungen die durch einen plötzlichen Luftstoß (z.B. beim Stoßlüften) in die Messeinheit gelangen.

          • Wie oft muss ich den Rauchwarnmelder warten?

          Laut DIN 14676 ist die Prüfung einmal jährlich vorgeschrieben. Sie können aber gern zusätzlich einmal im Monat selbst testen ob Ihre Rauchwarnmelder noch funktionstüchtig sind. Drücken Sie hierzu kurz für 2-3 Sekunden auf den runden Sensorknopf am Gerät. Nun sollte ein kurzer Probealarm ertönen.

          • Ist die Wartung des Rauchwarnmelders durch Knopfdruck ausreichend?

          Nein. Einmal jährlich ist eine komplette Wartung Ihrer Rauchwarnmelder nötig. Hier wird unter anderem nicht nur die Funktionsfähigkeit des Gerätes geprüft, sondern auch eine Sichtprüfung vorgenommen. Außerdem löst der Monteur einen Probealarm aus und prüft ob die Geräte noch am Montageort hängen. Defekte Geräte werden vor Ort durch neue Geräte ersetzt.

          • Übersicht der Signale Ihres Rauchwarnmelders

          b) Heizkostenverteiler

          • Was genau sind (Funk-)Heizkostenverteiler und wie funktionieren sie?

          Heizkostenverteiler (HKV) sind Messhilfsgeräte, die zur Erfassung von Verbrauchswerten eingesetzt werden. Diese sind für die verbrauchsabhängige Berechnung der Heizkosten nötig. Der Heizkostenverteiler zeigt keine physikalischen Einheiten wie kWh oder m³ sondern lediglich dimensionslose Einheiten an. Der Ablesewert wird ins Verhältnis zum Gesamtanteil aller Ablesewerte des Gebäudes gesetzt und dieses ermöglicht eine Zuordnung des Kostenanteils.

          Bei einem Funk-Heizkostenverteiler werden sämtliche Verbrauchsdaten der Heizkörper für die verbrauchsabhängige Abrechnung im Gerät erfasst, gespeichert und übertragen. Zusätzlich zu den gespeicherten Daten werden gerätespezifische Daten via Funk an uns übermittelt, so dass ein Betreten der Wohnung für die Ablesung nicht mehr erforderlich ist.

          Unsere Heizkostenverteiler bestehen aus einem wärmeleitenden Unterteil welches zwei Messfühler beinhaltet und einem elektronischem Zählwerk mit LCD Anzeige. Hierbei misst der erste Fühler die Temperatur der Heizkörperoberfläche und der zweite die aktuelle Temperatur der Raumluft. Die abgenommenen Temperaturdifferenz-Impulse werden dabei vom Zählwerk registriert. 

          • Gibt es eine Vorschrift die besagt wo genau am Heizkörper der Heizkostenverteiler angebracht werden muss?

          Laut DIN EN 835 wird eine Montage des Heizkostenverteilers im oberen Teil des Heizkörpers je nach Typ bei 50% oder 75 % der Bauhöhe vorgeschlagen. In der Regel wird dies auch so durchgeführt.

          • Warum haben manche Heizkörper zwei oder mehr Heizkostenverteiler?

          Die Montage des Heizkostenverteilers hat nach DIN EN 835 so zu erfolgen, dass sich für einen möglichst großen Betriebsbereich ein hinreichender Zusammenhang zwischen der Wärmeabgabe des Heizkörpers und dem angezeigten Wert ergibt. Bei größeren Heizkörpern existieren laut physikalisch technischen Untersuchungen mehrere solcher Temperaturmittelpunkte. Daher ist es notwendig hier mehrere Heizkostenverteiler anzubringen.

          • Wenn der Heizkörper zwei Verteiler hat, werden dann nicht doppelt so viele Einheiten abgerechnet?

          Sind mehrere Heizkostenverteiler montiert, so teilt sich der Gesamtwärmeleistungswert des Heizkörpers auf diese Erfassungsgeräte auf. Die Addition der Werte ergibt dann den Gesamtverbrauch des Heizkörpers. Daher werden nicht zu viele Einheiten berechnet.

          • Sind die Heizkostenverteiler manipulierbar?

          Die Heizkostenverteiler werden durch eine Plombe verschlossen und somit vor Manipulationen geschützt. Diese Plombe ist eingriffssicher und umfasst das Gerät rundum.

          • Wie werden die elektronischen Messgeräte mit Strom versorgt?

          In den Heizkostenverteilern sind Lithiumbatterien mit einer Lebensdauer von 10 Jahren (plus Reserve) enthalten.

           

          • Ist die Funkstrahlung der verwendeten Geräte und Systeme gesundheitsgefährdend?

          Die von uns verwendeten Funksysteme sind aus elektromagnetischer Sicht absolut unbedenklich. Die optimierte Sendeleistung und die geringe Sendedauer der Messgeräte bewirken, dass sämtliche Grenzwerte der Bundesimmissionsschutzverordnung weit unterschritten werden.

           

           

          c) Wasserzähler

          • Was sind Wasserzähler und wie funktionieren sie?

          Die Wasserzähler werden in der Wohnung in das Rohrleitungsnetz eingebaut und zeigen an wieviel Kalt-/Warmwasser verbraucht wurde. Hierfür fließt das Wasser durch ein Flügelrad im Inneren des Zählers und treibt dabei das Zählwerk an. Dieses zeigt den Verbrauch dann in Litern und Kubikmeter an.

          Man kann Wasserzähler in Kalt- oder Warmwasserzähler sowie mechanische und elektronische Wasserzähler unterscheiden.

          Alle Wasserzähler unterliegen der Eichpflicht und müssen nach 5 Jahren (mechanische Warmwasser und elektronische Wasserzähler) bzw. 6 Jahren (mechanische Kaltwasserzähler) ausgetauscht werden.

          • Warum ist ein Austausch der Wasserzähler nach 5 bzw. 6 Jahren nötig?

          Wasserzähler unterliegen ebenso wie Wärmezähler der gesetzlichen Eichfrist und müssen daher nach 5 Jahren (mechanische Warmwasser und elektronische Wasserzähler) bzw. 6 Jahren (mechanische Kaltwasserzähler) ausgetauscht werden.

          Grund hierfür ist die Annahme, dass die Geräte durch Verschleiß und Ablagerungen nach Ablauf dieser Zeit ggf. nicht mehr genau messen.

           

          d) Wärmezähler

          • Was sind Wärmezähler (oder auch Wärmemengenzähler) und wie funktionieren sie?

          Ein Wärmezähler misst thermische Energie (Wärme) und gibt diese auf dem Display in Kilo- oder Megawattstunden aus. Er besteht aus einem Wasserzähler, zwei Messfühlern und einem Rechenwerk.

          Der erste der beiden Fühler misst die Vorlauftemperatur und der zweite die Rücklauftemperatur des zur Wohnung gehörigen Heizstranges. Die Temperaturdifferenz der Beiden sowie die Heizwassermenge werden dann vom Wärmezähler registriert.

          • Wofür werden Wärmezähler eingesetzt?

          Ist der Einsatz von Heizkostenverteilern aufgrund einer Fußbodenheizung nicht möglich oder erfolgt die Versorgung mit Fernwärme durch Energieversorgungsunternehmen wie zum Beispiel die Stadtwerke, so werden Wärmezähler installiert.